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Letzte Aktualisierung: 4. September 2010
Neu: - Nachlese: Dt. Wandertag in Freiburg (unter Termine)
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Willkommen!Der Bezirk 10 - Kraichgau des Odenwaldklubs stellt sich vor
Die
wichtigsten Zutaten des Bezirks 10 sind seine 13 Ortsgruppen: Bad
Rappenau, Bad Wimpfen, Bruchsal, Eppingen, Haßmersheim, Heidelsheim,
Hockenheim, Münzesheim, Neckarbischofsheim, Neunkirchen, Östringen,
Sinsheim und Wiesloch. Alle OG zusammen bringen ca. 1500 Wanderer auf
die Beine. Die Ausdehnung des Bezirks in Ost-West-Richtung (Bad Wimpfen
bis Hockenheim) sowie in Nord-Süd-Richtung (Neunkirchen bis Bruchsal)
beträgt jeweils gut 50 km. Der Bezirk bildet den südlichsten Bereich
des Gesamt-OWK und grenzt an das Gebiet des Schwarzwaldvereins.
Bezirksvorsitzende ist seit 2006, dem Beginn der
Neustrukturierung, Ingrid Welz. Sie ist zugleich Mitglied der
Ortsgruppe Östringen.
Der Bezirk 10 deckt die schönsten Bereiche des Kraichgaus ab,
eines Wein-, Wald- und Wandergebietes,
das seinesgleichen sucht. Der Werbespruch "Badischer Wein - von der
Sonne verwöhnt" trifft auf das gesamte Hügelland zu, das gern auch mit
der Toskana verglichen wird. Den westlichen Rand - von Wiesloch bis
Bruchsal - bildet die Abbruchkante der Rheinebene, mit faszinierenden
Ausblicken weit hinüber zum Pfälzer Wald und zu den Großstädten
Karlsruhe, Mannheim und Speyer.
Im Zentrum des Bezirks die Stadt Sinsheim mit dem spektakulären
Technik-Museum sowie ihren vielen Ortsteilen, darunter Weiler mit dem
berühmten "Steinsberg", einer Staufer-Burg, die wegen ihres weithin
sichtbaren sechseckigen Bergfrieds auch "Kompass des Kraichgaus"
genannt wird - und natürlich Hoffenheim, der Überflieger in der
Fußball-Bundesliga. Das neue Stadion entsteht genau gegenüber vom
Museum, die Autobahn A 6 trennt beide. Was muss noch erwähnt werden?
Eppingen, die Fachwerk- und Bierbrauerstadt, deren OG gern auf dem
Ottilienberg-Turm feiert; Bruchsal, die ehemalige Residenz der
Fürstbischöfe von Speyer mit dem wunderschönen Barockschloss; das
"Kraichgauer Wohlfühlland", als dessen Mittelpunkt das weithin bekannte
Thermalbad Bad Schönborn gilt. Natürlich auch Hockenheim, das immer
wieder Schlagzeilen macht, wenn auf dem Ring die Motoren dröhnen, und
am anderen Ende des Bezirks Bad Wimpfen mit der berühmten Kaiserpfalz,
nebenan Bad Rappenau und das alte Neckarschifferdorf Haßmersheim. Die
Wimpfener Ortsgruppe entfacht immer am 21. Juni ein gewaltiges
Sonnenwendfeuer auf ihrer "Winterplatte" hoch über dem Neckarufer.
Schon gehört vom Dorf der dreifachen Lüge? Neckarbischofsheim - liegt
nicht am Neckar, hat keinen Bischof und kein Heim, dafür aber den
Fünfeckigen Turm, der von der OWK-OG bewirtschaftet wird und in dem oft
und gern Wanderfreunde zu kulinarischer Einkehr begrüßt werden.
Letzteres gilt übrigens auch für die idyllisch gelegenen, gern
besuchten Hütten im Bezirk, nämlich die der Ortsgruppen Münzesheim,
Heidelsheim und die Heinrich-Gaber Hütte Bruchsal (hier gibt es ein
ansprechendes renoviertes Wanderheim mit 18 Betten). Die alte
kurpfälzische Amtsstadt Wiesloch: der Winzerkeller erzeugt
Spitzenweine, liegt inmitten seiner Weinberge mit weiten Ausblicken und
ist Kreuzungspunkt mehrerer OWK-Hauptwege. Am anderen Ende der Stadt
zwei Global Players: die größte Druckmaschinenfabrik der Welt,
Heidelberger Druck, und die ebenfalls weltgrößte Softwareschmiede SAP.
Schließlich Östringen: auch hier wächst edler Wein, der E 1 geht mitten
durch Stadt und Weinberge, führt über die Hohe Strasse zum
Siegfriedsbrunnen und weiter durch jahrhunderte alte Hohlwege, die so
typisch sind für dieses Kulturland.
Alles
das und noch vieles mehr macht diesen Bezirk 10 bunt und interessant:
nicht nur abwechslungsreiche Wanderungen der Ortsgruppen, sondern auch
Radtouren und kulturelle Angebote. Die Wanderpläne sind im Internet
abrufbar. Zusätzliche Informationen geben die Städte und Gemeinden
sowie die Bäderverwaltungen. Mit S-Bahn (KVV, VRN) und Bussen ist der
Kraichgau auch für Nicht-Autofahrer erreichbar. Grund genug, liebe
Wanderfreunde aus der gar nicht so weiten Ferne, hier mal tief
durchzuatmen und das herrliche Stückchen Erde zu bewandern.
Frisch auf und herzlich willkommen!
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